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J. Bruce Ismay

Joseph Bruce Ismay (* 13.21.1862 bei Liverpool, † 17.09.1937 in Mayfair bei London) war Direktor der White Star Line, einer britischen Reederei. J. Bruce Ismay hatte die Olympic, die Titanic und die Britannic unter anderem mitgeplant. Er fuhr mit der Titanic mit, ist allerdings nicht ums Leben gekommen wie die meisten anderen, sondern konnte sich auf ein Rettungsboot retten. Das jedoch kostete seinen Ruf.

Leben Bearbeiten

Bruce Ismay war der älteste Sohn von Thomas Henry Ismay, der Gründer der White Star Line, und seiner Frau Margaret Bruce. 1899 verstarb sein Vater und Joseph Bruce Ismay, einer der sechs Kinder (eines starb im Geburtsjahr und wurde nur 6 Monate), übernahm er die White Star Line.

Olympic, Titanic und Britannic Bearbeiten

1907 planten Bruce Ismay und Lord Pirrie (von der Werft Harland & Wolff) drei große und neuartige Schiffe. Die Dampfer der Olympic-Klasse sollten der Lusitania und der Mauretania, Schiffe der Konkurenz Cunard Line, übertreffen. Geplant wurden schließlich die luxuriösen Schiffe Olympic, Titanic und Gigantic, die später Britannic genannt wurde. Das größte Schiff der Welt wurde die RMS Titanic die bei der Jungfernfahrt einen Eisberg rammte und sank. Mit ihnen verlor die Titanic über 1000 Leben.

Fahrt Bearbeiten

Ismay war normaler Passagier der esten Fahrt von der RMS Titanic, die am 10.04.1912 losfuhr und vier Tage später mit einem Eisberg kollidierte. Er sei zwar nur Passagier gewesen, Zeugen berichteten aber dass Bruce Ismay dem Käpitän, Edward John Smith, Druck machte, dass die Titanic schneller fahren könnte. Er verließ die Titanic in einem Rettungsboot unter der Aufsicht des ersten Offiziers William McMater Murdoch, kurz Murdoch.

Presse Bearbeiten

Nachdem er in einem Rettungsboot überlebte wurde er in der Öffentlichkeit als feige gezeichnet. Diese Schläge kosteten seinen Ruf. Er trat 1913 als Präsident der International Mercantile Marine Company zurück.

Tod Bearbeiten

Am 17.09.1937 erlag Bruce Ismay seiner Krankheit und starb an einem Blutgerinnsel im Gehirn. Er starb in Mayfair in London.

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